sicheres stapeln einer hochzeitstorte

an dieser stelle möchte ich gerne das thema „gestütztes stapeln“ – das direkte aufeinandersetzen der unterschiedlichen kuchenetagen inkl. stützfunktion – einer hochzeitstorte aufgreifen. dazu sei gesagt, dass es verschiedene möglichkeiten gibt. ich schreibe bzw. zeige hier die für mich am einfachsten umzusetzende und günstigste methode. diese hat sich für mich in der praxis bei bis zu 3-stöckigen torten (je etage 2 tortenböden) gut bewährt.

warum nötig?

grundsätzlich steht man bei mehrstöckigen torten vor der herausforderung, das gewicht des kuchens verteilen zu müssen. dieses gewicht summiert sich bereits bei 2 – 3 tortenböden (z. b. aus biskuit) inkl. ganache bzw. füllung und evtl. fondant recht schnell zusammen. tut man dies nicht, läuft man gefahr, dass das gewicht der oberen etage(n) auf die untere etage drückt und der kuchen unförmig wird – also in sich zusammensackt. bei der mühe und der zeit, die man in so eine torte investiert, möchte man am ende ja eigentlich kein fiasko erleben!

zur unterstützung der statik benutze ich immer strohhalme, welche dann wie stützsäulen in den kuchen manövriert werden. die halme befinden sich jeweils unter der darüberliegenden etage. ich bevorzuge kräftige strohhalme, die man entweder käuflich erwerben kann oder auf anfrage auch bei diversen fastfood-ketten erhält.

im nachfolgenden seht ihr bilder des stapelprozesses mit der unterbringung der strohhalme:

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strohhalm in den kuchen steckenstapeln-unten-eindecken6

strohhalm auf die richtige länge kürzen
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aus eigener erfahrung rate ich ab doppelstöckigen torten zu dieser stützfunktion – schaden kann dies nie!